Monthly Archive for Februar, 2005

If I had a gun…

…dann wäre das nicht gut, weil dann höchstwahrscheinlich jemand dran glauben müsste.

Denn:

Es begab sich am heutigen Tage, dass Ani, Alex und Stephan sich in der Halle03 treffen wollten, um ein wunderschönes neues Lied mit dem Titel “Her Name” aufzunehmen. Oder besser gesagt, das Demo existiert schon, Alex hat den Text geschrieben und meine Wenigkeit die Musik komponiert; und Alex sollte nun singen und Ani etliche Gitarren spielen.

Nun, daraus wurde nichts. Weil Ani und Stephan, vor der Halle03 stehend, plötzlich gewahr wurden, dass das ************* **************** (wer wissen will, welches Schimpfwort da stand, der wird mir wohl eine Mail schicken müssen) von Vermieter den Schließzylinder hat austauschen lassen. Unnötig zu sagen, dass da drin ziemlich viel Equipment steht und dass niemand die in der Halle03 probenden Bands unterrichtet hat (und uns offiziell Aufschub bis Ende März gegeben worden war), und dass wir unsere Miete immer brav gezahlt haben.

Es würde zu lange dauern, jetzt hier die komplizierten Verbindungen zwischen dem Halle03-Vermieter, den in der Halle03 probenden Bands und der Person, von der ebendiese Bands die Halle mieten, zu erklären; aber was ich eigentlich sagen will:

Es ist bis auf weiteres aus.
Das Projekt “Sweetness Of Being Yourself” ist gestoppt.

Danke, Hannes.
Danke, Uwe.

Oh, und falls einer der Leser etwas tun will: Boykottiert die Halle02 — oder noch besser, sagt uns, wo wir einen neuen Raum herkriegen.

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The Crow Song

Komme gerade aus der Halle zurück, wo Alex und ich den “Crow Song” aufgenommen haben (ja richtig, das Krähenlied).

Es ist schön aber traurig. Und im Unterschied zu kleinen Prinzessinen, Leuten mit Photoshop-Augen und wandelnden Leinwänden ist diesmal ziemlich viel von mir drin. Obwohl ich sowas eigentlich nicht mehr machen wollte (die letzte Platte war voll davon und ich hab sie gecancelt, nachdem ich eingesehen hatte, dass ich sowas wirklich niemandem antun kann).

Aber ich schätze, ich musste das einfach tun. Und es sind wesentlich bessere Zeiten.
Und Alex wird immer besser ;-)

Todmüde.
Gute Nacht.

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The House Is Surrounded By Film…

Wie schonmal letztens beiläufig erwähnt, wurden Ani und ich bei der letzten Session von Steffi ausgiebig gefilmt und gefotografiert, was mir die Gelegenheit gibt, mal ein paar Einblicke in unser Schaffen zu gewähren…

Will damit sagen: Mit einem Klick auf das Bild links gelangt der geneigte Betrachter / die geneigte Betrachterin zu einem knapp drei Minuten langen Filmchen, welches Ani und mich beim Aufnehmen von “Photoshop Eyes” zeigt. Das Ganze ist nicht als offizieller Videoclip gedacht (der war zwar auch mal geplant, inzwischen haben aber leider die zuständigen Leute ihr Leben geändert), und vor allem ist das erklingende Lied auch noch lange nicht die Endversion – es soll also nur ein bißchen zeigen, wo und wie wir gerade werkeln. Man verzeihe uns also nicht ganz perfekt gestimmte Gitarren und nicht vollkommen genialen Gesang; wir arbeiten daran ;-)

Ach ja, zum Anschauen benötigt mensch Apple QuickTime. Bevor jemand schreit, keine Panik, das gibt’s tatsächlich auch für diese PC-Krankheit von Betriebssystem, dessen Namen mir gerade nicht einfällt, und zwar bei http://www.apple.com/quicktime/download/.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Steffi für die schönen Bilder und Filme, die dieses Clippchen möglich gemacht haben :-*

Enjoy.

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Photoshop Eyes

Gestern dann doch auch mal wieder Session in Halle03 gemacht — und ein wunderschönes neues Liedchen namens “Photoshop Eyes” in Angriff genommen.

Diesmal war Steffi fotographierenderweise dabei. Die Bilder werde ich demnächst auf diesem Blog oder auf der bb-Seite unterbringen; die Musik eher noch nicht – erstens fehlt noch ein bißchen was, und zweitens bin ich von meinen stimmlichen Leistungen nicht so wahnsinnig angetan. Ich bin eben kein Sänger; ab und zu fällt’s mir dann sogar auf… aber ich wollte dieses Lied singen, und ich werd’s auch noch irgendwie so hinkriegen, dass es sich gut anhört.

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Zum letzten Mal Little Princess…

Wie die Schwaben zu sagen pflegen: Sodele.

Nicht wirklich neues Material, aber dafür wenigstens mal wieder ein Lebenszeichen. Die Maxi-Single von “Little Princess” ist jetzt auf der Botany Bay-Homepage online.

Dieses freudige Ereignis hab ich auch gleich zum Anlass genommen, auch mal das Layout der Hauptseite ein bisschen interessanter zu gestalten und bei der Gelegenheit auch noch gleich dieses Blog zu verlinken.

Zur Musik: Die Maxi-Single ist eine erweiterte Version von Little Princess, die Struktur hat sich ein bisschen verändert, es sind jetzt noch mehr Gitarren zu hören und ein neues Saxophonsolo auch noch. Enjoy.

Die “B-Seite”, Hurry To Me ist ein ganz altes Lied, welches wir damals für Tales Of The Bitter Seed (das erste und bislang einzige Botany-Bay Album) aufgenommen haben. Weil uns aber dann aufgefallen ist, dass New Truth ziemlich ähnlich klingt und ausserdem der Text auch in die gleiche Richtung geht, wurde Hurry To Me damals rausgelassen… inzwischen bin ich eigentlich der Meinung, dass wir Hurry To Me hätten drauflassen sollen und dafür New Truth runterschmeissen… oh well.

Interessantes Detail: Hurry To Me war das erste Lied, das Katrin für Botany Bay gesungen hat. Mehr noch, das Lied war damals Katrins “Eignungstest”, den sie mit Bravour bestanden hat.

Was neues Material betrifft: Ani und ich haben am letzten Halle03-Freitag mehrere schöne neue Sachen aufgenommen (und Ani hat sich an einer Stelle derart furchtbar festgefahren, dass es wohl an die 68 Takes wurden… wenn Stolle da dabeigewesen wäre… uaaaaah…), aber es fehlen noch Text und Gesang und davon abgesehen überhaupt eine Idee, worum es überhaupt gehen soll.

(Achtung es folgt blumige Fäkalsprache)

Ansonsten kriegen (bzw. die) wohl demnächst den Mietvertrag für die Halle gekündigt, weil der Vermieter irgendeinen “Künstler” gefunden hat, der ihm für dieses eiskalte, schrottige would-be-Pissoir am Ende der Welt tatsächlich noch 100 Euro mehr bezahlen will. Vermutlich handelt es sich um einen existenzialistischen Sado-Masochisten der mit dieser Aktion beabsichtigt, die Seelenlosigkeit und Grausamkeit der Gesellschaft im Bezug auf das künstlerisch empfindsame Individuum anzuprangern. Oder, simpler ausgedrückt, die Tatsache, dass es für Vermieter in Heidelberg tatsächlich möglich ist, ganz offensichtlich nicht besonders wohlhabenden Studenten für einen Haufen gefrorene Scheisse ein Vermögen aus der Tasche zu ziehen.

Wie dem auch sei, ich werde der Halle garantiert nicht hinterhertrauern.

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