Zum letzten Mal Little Princess…

Wie die Schwaben zu sagen pflegen: Sodele.

Nicht wirklich neues Material, aber dafür wenigstens mal wieder ein Lebenszeichen. Die Maxi-Single von “Little Princess” ist jetzt auf der Botany Bay-Homepage online.

Dieses freudige Ereignis hab ich auch gleich zum Anlass genommen, auch mal das Layout der Hauptseite ein bisschen interessanter zu gestalten und bei der Gelegenheit auch noch gleich dieses Blog zu verlinken.

Zur Musik: Die Maxi-Single ist eine erweiterte Version von Little Princess, die Struktur hat sich ein bisschen verändert, es sind jetzt noch mehr Gitarren zu hören und ein neues Saxophonsolo auch noch. Enjoy.

Die “B-Seite”, Hurry To Me ist ein ganz altes Lied, welches wir damals für Tales Of The Bitter Seed (das erste und bislang einzige Botany-Bay Album) aufgenommen haben. Weil uns aber dann aufgefallen ist, dass New Truth ziemlich ähnlich klingt und ausserdem der Text auch in die gleiche Richtung geht, wurde Hurry To Me damals rausgelassen… inzwischen bin ich eigentlich der Meinung, dass wir Hurry To Me hätten drauflassen sollen und dafür New Truth runterschmeissen… oh well.

Interessantes Detail: Hurry To Me war das erste Lied, das Katrin für Botany Bay gesungen hat. Mehr noch, das Lied war damals Katrins “Eignungstest”, den sie mit Bravour bestanden hat.

Was neues Material betrifft: Ani und ich haben am letzten Halle03-Freitag mehrere schöne neue Sachen aufgenommen (und Ani hat sich an einer Stelle derart furchtbar festgefahren, dass es wohl an die 68 Takes wurden… wenn Stolle da dabeigewesen wäre… uaaaaah…), aber es fehlen noch Text und Gesang und davon abgesehen überhaupt eine Idee, worum es überhaupt gehen soll.

(Achtung es folgt blumige Fäkalsprache)

Ansonsten kriegen (bzw. die) wohl demnächst den Mietvertrag für die Halle gekündigt, weil der Vermieter irgendeinen “Künstler” gefunden hat, der ihm für dieses eiskalte, schrottige would-be-Pissoir am Ende der Welt tatsächlich noch 100 Euro mehr bezahlen will. Vermutlich handelt es sich um einen existenzialistischen Sado-Masochisten der mit dieser Aktion beabsichtigt, die Seelenlosigkeit und Grausamkeit der Gesellschaft im Bezug auf das künstlerisch empfindsame Individuum anzuprangern. Oder, simpler ausgedrückt, die Tatsache, dass es für Vermieter in Heidelberg tatsächlich möglich ist, ganz offensichtlich nicht besonders wohlhabenden Studenten für einen Haufen gefrorene Scheisse ein Vermögen aus der Tasche zu ziehen.

Wie dem auch sei, ich werde der Halle garantiert nicht hinterhertrauern.

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