Morning dew drops shine and sparkle In the autumn sun Make a wish and sail the ship To the great unknown
There are flowers growing by the concrete wall There are people gathering in the concert hall There’s an answer to a question never asked There’s a truth that you may know but cannot grasp
When you try to make the knot in your heart Come undone It could mean the end or the best That is yet to come
There are birds who are so small but they can fly There are faces old and wrinkled but they smile There’s a question to an answer, you will see There’s a lie that you won’t tell so easily
Morning dew drops shine and sparkle In the autumn sun Make a wish and sail the ship To the great unknown
Recorded March/April 2008 in Bonn Produced by Stephan Kleinert Performed by Botany Bay Cover artwork by Katja Kleinert
Das erste Album von Botany Bay, “Tales Of The Bitter Seed” (1997, damals noch mit Sängerin Katrin Schmidt), war ja bekanntermaßen oder auch unbekanntermaßen ein Konzeptalbum. Und im Gegensatz zu “Grounded” war es eines mit einer ganz direkten und deutlichen Nachricht, nämlich: Finger weg von Scientology (und sonstigen Sekten).
Doch ich muss leider und nicht ohne Neid zugeben, daß niemand diese Nachricht besser zu vermitteln versteht, als der wohl prominenteste Scientologe überhaupt, nämlich Tom Cruise.
Ich meine, was dieser Mensch in diesem Interview an vollkommen zusammenhangs- und inhaltslosem Gestammel verbreitet, das sollte eigentlich Warnung genug sein. Ist es aber leider nicht, und deshalb fallen weiterhin weltweit Menschen dieser heimtückischen Sekte zum Opfer. Das einzige Gegenmittel ist und bleibt: Informationen einholen (dieser Link ist übrigens ein Nebenprodukt unseres ‘97er-Albums… oder war das Album ein Nebenprodukt meiner damaligen Anti-Co$-Aktion? Irgendwie so war es auf jeden Falll…)
PS: Daß ein gehirngewaschener Tom Cruise vielleicht nicht die beste Werbung ist, das fiel dann schließlich selbst Scientology selbst auf, und so sorgte die Sekte dafür, daß das Video aus youtube verschwindet. Nur mussten die Scientologen dann – wieder einmal – feststellen, daß das Netz sich nicht so leicht beeinflussen lässt wie tausende und abertausende Opfer dieser kriminellen Vereinigung. Für jedes gelöschte Video wachsen auf youtube mindestens fünf Kopien nach.
Wieder einmal war die Zeit zwischen unserem letzten Lebenszeichen und dem jetzigen viel zu lang, und um diesem Umstand Rechnung zu tragen, gibt es für unsere verbliebenen 6.1 Fans – tatatata, endlich – eine Art Botany-Bay-SAQ (Seldom Asked Questions):
F: Gibt es die Band noch? Und wenn ja, wer spielt, und wann endlich wieder?
A: Es gibt die Band noch. Botany Bay sind Laura Dietrich und Stephan Kleinert. Punkt. Plus ab und zu mal Gäste. Und für den Rest der Frage… weiterlesen
F: Wolltet ihr nicht viel mehr Live-Auftritte machen? Warum konnte man Botany Bay bis jetzt nur zweimal live sehen?
A: Stephan hat in seinem Arbeitsvertrag einen Passus, der von flexibler Zeiteinteilung spricht. Dummerweise wurde Stephan erst recht spät klar, was dieser Passus tatsächlich bedeutet, nämlich daß er mit seiner Zeiteinteilung gefälligst flexibel zu sein hat. Oder besser gesagt, er versinkt seit Monaten in Arbeit.
Live-Auftritte bedeuten aber Proben, und neue Konzepte entwickeln. Unsere zwei Unplugged-Shows waren zwar sehr schön, aber wir möchten nicht die ganze Zeit unplugged weiter machen – unser Material schreit danach, dass mehr damit angestellt wird (wir träumen beispielsweise davon, “Voices” vollinstrumentiert live zu spielen… seufz…).
Dazu braucht es Leute, Equipment, Organisation und viel, viel Zeit.
Unglücklicherweise hat sich nach der Veröffentlichung von “Grounded” aber keine Plattenfirma bei uns gemeldet und uns sofort unter Vertrag genommen, und auch Schlagzeilen wie “Vergesst Coldplay! Jahrelang unentdeckte Genies veröffentlichen großartige Songs für ganz umsonst!” waren aus der Presse verdächtig abwesend, so daß Stephan seinen Unterhalt weiterhin mit Softwareentwicklung finanzieren muss, und für Konzertprojekte im Moment vollkommen die Zeit fehlt. Wir würden nichts lieber machen, aber wir müssen auch von etwas leben, so ist das momentan leider.
F: Es war mal die Rede von einem Remix, was ist daraus geworden?
A: Es war tatsächlich ein Remix vom “Crow Song” geplant, und es hatte sich tatsächlich auch ein Remix-Künstler bereit erklärt, diesen zu machen (nein, wir sind jetzt nicht so fies, daß wir ihn hier verlinken). Leider mussten wir – nachdem wir uns fünf Monate lang “es wird ganz sicher nächste Woche was / ich hab was aber ich mach’s nochmal / gerade ist mein Mixer kaputt / mein Hund hat mein Macbook gefressen / die Tante war zu Besuch / morgen hab ich sicher was” anhören durften – irgendwann einsehen, daß daraus garantiert nix wird, und daß man nicht alles glauben sollte, was einem gesagt wird, insbesondere wenn es um Interesse an der eigenen Musik geht. Was schade ist, denn hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns selbst an einem Remix versucht. Es gibt allerdings einen Alternativplan, und demnächst wird hier auch etwas darüber zu lesen sein. Diesmal wirklich. Versprochen.
F: Was ist mit neuen Songs? Pläne für ein neues Album?
A: Wir haben Demos von insgesamt 8 neuen Songs + 3 Instrumentals und Konzertmitschnitte (“Voices” und “Inhale” nicht mitgezählt). Daraus ließe sich ein Mini-Album machen. Momentan ist Laura in Urlaub, aber wenn sie zurück ist, besteht eigentlich durchaus der Plan, den Zug wieder zum Rollen zu bringen. Aus diesem Grund haben wir auch “Inhale” veröffentlicht… um zu zeigen, wohin der Zug geht, und daß wir nicht ganz vollkommen tot sind…
F: Aber ihr könnt doch nicht die nächsten 10 Jahre Songs aufnehmen und auf Jamendo veröffentlichen… so wird das mit eurer Karriere nie was. Niemand kennt euch, und ihr macht einfach nicht genug Promotion, also lernt euch auch niemand kennen. Wollt ihr nicht mal allmählich was dagegen machen?
A: Wir würden gern. Siehe: Flexible Zeiteinteilung. Wir können einfach nicht. Wir können nur das machen, was wir am besten können, nämlich Musik. Wären wir gut darin, Werbung für uns zu machen, dann wäre garantiert alles ganz anders. Klartext: Botany Bay sucht einen Manager. Wenn sich jemand fit fühlt, das für uns zu übernehmen, so würden wir uns freuen, wenn er/sie sich mit uns in Verbindung setzt, und zwar über botanybay@ubisonic.de.
F: Und wie geht’s jetzt weiter?
A: Es geht weiter. Dieses Blog beobachten kann nicht schaden, demnächst mehr. Ganz großes Musiker-Ehrenwort.
An dieser Stelle nochmal Dank an alle, die auf starfrosch für “Inhale” gestimmt haben. Wir haben es diesmal zwar nicht auf Platz eins geschafft, aber die 303 Stimmen freuen uns doch immens
Eine Bitte…
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“I’ll send a postcard when I’m there” online hören…:
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Odds & Ends…
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