…und das auch gleich noch mehrfach, zugegebenermaßen.
Aber darum soll’s gar nicht gehen… es geht eher darum, dass mir kürzlich – als ich wieder mal gezwungen war, im Radio oben erwähntes Lied von Kate Perry zu hören – auffiel, daß wir unserer Zeit Jahre voraus waren.
Die aktuelle Besetzung von Botany Bay fand ja ihren Anfang bekanntermaßen im Jahre 1998, als wir drei oder vier Demos für ein eventuelles zweites Album aufnahmen. Mit der zweiten Platte (die ein kleiner aber feiner Teil der Welt als “Grounded” kennen und lieben lernen sollte) dauerte es dann noch knappe neun Jahre und die Demos gerieten in Vergessenheit, aber es scheint mir insbesondere wegen Kate Perry an der Zeit zu sein, sie jetzt aus der Versenkung zu holen.
Natürlich waren es andere Zeiten, es wurde analog auf einer 8-Spur-Bandmaschine und nur mal so zum Spaß und in der Scheune aufgenommen…und die Sängerin hat ihre Stimmqualitäten inzwischen doch deutlich verfeinert (Anmerkung von Laura), trotzdem find ich’s noch immer ein durchaus erquickliches Liedchen. Und was die Pfarrerstochter aus Amerika kann, das können wir schon lange… ) Viel Spaß beim Hören eines echten Botany Bay “Oldies”…:
I looked into your eyes Those sparkling light green eyes And fell into a sea of green Thought “Yellow Submarine” And “Say where have you been, Oh dear, where have you been all my life?”
And it feels so wrong, you’re not The man I’m looking for It feels so wrong, you’re not a man at all
I thought muscles were the clue And a tough appearance, too Oh honey, take a look at you You’re fragile and you’re small Why, beside you I look tall I don’t know where it’s leading to
And it feels so wrong, you’re not…
I love your long brown curls You give my heart a twirl I think I’d like to bite your ear What am I thinking of Oh help, am I in love But Christ almighty, you’re a girl
And it feels so wrong…
Recorded at The Workshop, Karlsruhe, Summer 1998 Produced by Stephan Kleinert
Performed by Stephan Kleinert – piano, programming Laura Dietrich – lead vocals Martin Giese – bass guitar Bettina Böhme – backing vocals Roland Acht – drums
Wie schon angekündigt hat das Blog ein neues Layout bekommen. Ich hoffe, es gefällt.
Leider gibt es noch technische Probleme mit dem Jamendo-Player-Widget, mit dem man mit dem alten Blog-Layout noch “Grounded” direkt auf dieser Seite hören konnte. Aber ich denke, das werd ich in den nächsten Tagen in den Griff bekommen. Bilder werden auch nach und nach folgen, ein guter Anlaß, mal ein paar aktuelle zu posten.
Ach ja, die Umfrage ist rum. Es ist tatsächlich leider nur bei 22 Teilnehmern geblieben, und von diesen waren immerhin überraschende neun der Meinung, dass wir unsere Musik nicht weiterhin verschenken sollen (ich hätte eigentlich gedacht, alle würden gegen diese Option stimmen). 13 hingegen waren der gegenteiligen Ansicht und raten uns, unsere Produktionen auch weiterhin als Freie Musik zu vertreiben.
Auch wenn das insgesamt nicht genug Teilnehmer sind als dass man überhaupt irgendetwas daraus schließen könnte, so zeigt es doch zumindest, daß die Ansicht “was nix kostet taugt nix” kein Hirngespinst von mir ist sondern wirklich und tatsächlich existiert.
Auf der anderen Seite liegt uns die freie Musikszene sehr am Herzen, und selbst wenn der Typ von nebenan im Visions ein Review kriegt weil er für sein Billig-Elektronikgeblubber Geld haben will, so heißt das noch lange nicht dass wir genau das Gleiche auch tun müssen, auch wenn sowas zeitweise zum Aus-der-Haut-fahren ist.
Vermutlich werden wir versuchen, in Zukunft zweigleisig zu fahren und vielleicht nicht gerade *alles* sofort zu verschenken was wir haben. Wofür wir uns genau entscheiden, das lässt sich in Bälde hier nachlesen.
Auf jeden Fall hier mal Danke an die 22, die mitgemacht haben.
Lieber unbekannter Mensch, der Du ca. ein bis zweimal pro Woche über Google mit den Suchbegriffen “Kleinert Bay” hier auf das Blog stösst…: Es gibt in den allermeisten Webbrowsern eine Funktion, die nennt sich “Bookmarks”, damit kann man sich brennend interessante Seiten wie beispielsweise diese hier wunderbar merken, damit man sie immer wieder findet. Ist eine ganz tolle Erfindung )
Noch eine tollere Erfindung und vielleicht noch nicht allen bekant ist allerdings unser RSS-Feed, mit dem man dieses Blog einfach abonnieren kann und damit nie wieder irgendetwas Wichtiges verpasst, und das lohnt sich, denn es wird hier 2009 über so einiges Wichtiges passieren. Man braucht dazu eigentlich nur einen Webbrowser mit integriertem RSS-Reader (Safari und Firefox auf dem Mac können das recht gut… ich weiß nicht wie es mit dem Internet Explorer aussieht, aber ich nehme an, Microsoft hatte für den IE inzwischen genügend Zeit, alles mal wieder woanders abzukupfern, ein bißchen anders und inkompatibel zu machen und dann als tolle neue Erfindung hinzustellen). Einfach mal ausprobieren!
Sonstige Neuigkeiten: Unsere Umfrage rechts läuft noch 50 Minuten, ganze unglaubliche und für Botany Bay durchaus symptomatische 22 Leute haben ihre Stimme abgegeben (naja, immerhin kann man sie nicht mehr an zwei Händen und zwei Füßen abzählen)… was zuallererst mal wieder beweist, dass wir dringend etwas für unserem Bekanntheitsgrad tun müssen. Und das werden wir auch demnächst, die streng geheimen Vorbereitungen dazu waren und sind schon in vollem Gange. Jetzt müsste nur noch f*cking iTunes uns endlich (!!!) listen.
Ansonsten wird dieses Blog demnächst eine kleine optische Überarbeitung bekommen, also nicht wundern, wenn demnächst alles ganz anders aussieht.
Ich wünsche allen unseren Lesern ein wunderbares und erholsames Wochenende.
What’s it all about? Wishing dreams were true or simply Looking for a way Or someone’s arms to fall into I know what it’s like To be lost and to be found To be scared and all alone or To be where the river flows To know what no one knows And this is the sound Of one secret left to keep
A pile of butterflies Come run right through and set them free Although one might say They’re just a heap of autumn leaves But watch how they fly Just like sparks in the dead of the night And see how they dance As the world is fast asleep And when you hear me laugh You know it’s the sound Of the secret I still keep
*Musik dazu gibt’s schon. Kommt auf das nächste Album…
Eines unserer größten Probleme, nee, Quatsch, eigentlich unser größtes und einziges wirkliches Problem ist ja bekanntlich, dass uns kein Schwein kennt und/oder hört.
Letzte Woche noch hatte dessen Wikipedia-Eintrag nämlich im Schnitt ca. 30 Zugriffe pro Tag (ok, immer noch doppelt so viel wie dieses Blog und die Botany-Bay-Homepage zusammen, aber egal)… und dann, nachdem wikipedia.de nicht mehr funktionierte, plötzlich eine halbe fucking Million.
Klingt mir nach eimem immens geilen Konzept.
Nur, wie stellen wir das an? Es gibt ja noch nicht mal einen Artikel über uns, in dem jemand irgendwas falsches behaupten könnte… und daran wird sich auch nichts ändern, solange wir keinen einzigen Punkt der “wichtige Persönlichkeit”-Checkliste der wikipedia erfüllen.
Hm, vielleicht ist ja ganz genau das der Ansatzpunkt. Ich meine, wenn Alexander Marcus drin ist und wir sind’s nicht, dann ist das ja irgendwo schwere Beleidigung, oder?
Oh ja, muss gleich mal mit meinem Anwalt telefonieren… )
Ich mache immer wieder bemerkenswerte Entdeckungen in meinem Bonner Exil… zum Beispiel diese: Im Rheinland sitzen am 11.11. die besoffenen und grölenden Gestalten schon morgens in der Bahn, und nicht erst – wie sonst – mitten in der Nacht.
Zum Glück deckt “Moron Island” das Thema schon ziemlich gut ab (sogar inklusive Gegröle im Intro), ansonsten müsst ich jetzt glatt einen Song darüber schreiben…
now it all could make me laugh or maybe I should cry about it it’s all so complicated maybe I need explanation because mainly I’m just longing to be part of the mystery that fills my heart with warmth when I realize it’s here*
*ok… wer rauskriegt wo das her ist (und nicht aus dem innersten Botany-Bay-Kreis stammt), der ist wirklich verdammt gut...
…so lautet der Titel eines unserer neuen Tracks, welcher auf dem nächsten Album zu finden sein wird.
Worum es geht? Eigentlich ganz einfach… es geht um den Wunsch, kurzerhand alle Menschen, die der Welt im Allgemeinen und mir persönlich im Besonderen nichts als Leid und Ärger bringen (also diverse Politiker, die Musikindustrie, fundamentalistische Hassprediger und ein paar sonstige jetzt nicht näher zu spezifizierende Individuen, die ich ebensowenig leiden kann) auf ein paradiesisches, von der Außenwelt vollkommen abgeschnittenes Ferienressort einzuladen und mit mehr oder weniger subtilen Methoden dafür zu sorgen, daß sie nie wieder von dort verschwinden. Hammer-Song. Klingt richtig gut und wird so wie’s aussieht der Opener unseres nächsten Albums.
Zugegebenermaßen, eine ganz große Inspiration für “Moron Island” war ein gewisser George W. Bush, und die allerersten Fragmente des Songtextes entstanden tatsächlich am 3. November 2004, als das amerikanische Volk diesen Typen tatsächlich und zum Entsetzen der gesamten Welt noch einmal zum Präsidenten wählte. Ich bin ja eigentlich bestrebt, meine politischen Ansichten nicht in mein Schaffen mit Botany Bay einfließen zu lassen, aber eine globale Katastrophe wie GWB zu ignorieren ist auf der anderen Seite wirklich nur schlecht möglich.
Morgen steht in den USA also wieder eine Wahl an, und die Welt richtet gespannt ihre Augen auf die Vereinigten Staaten. Ich seh’s mit relativer Gelassenheit, denn derartig katastrophal und unterirdisch wie mit GWB kann es einfach nicht mehr werden, egal wer gewinnt. Trotzdem drücke ich Senator Obama die Daumen… es wäre wirklich nett, wenn im mächtigsten Land der Welt nach Jahren des konservativen Denkens endlich mal ein neuer Wind wehen würde.
We send our heartfelt thanks to the netherlands and invite podcasters around the world to use our songs in their productions, too! )
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“I’ll send a postcard when I’m there” online hören…:
“Grounded” online hören…:
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