Da sind wir wieder. Zurück aus der Versenkung… und haben uns was völlig Neues für Euch ausgedacht!
Es gibt nämlich – wie aus der letzten Ankündigung schon zu erwarten war – ein neues Video.
Seit geraumer Weile steht hier im Blog oben rechts, unter der Überschrift “Eine Bitte…” (und auf unsere Homepage, und auf Jamendo) ein Spendenbutton zur Verfügung. Und zwar deshalb, weil Musik machen ziemlich auf den Geldbeutel gehen kann. Selbst wenn wir gerade mal nicht in manischer Detailbesessenheit ein 5-Jahre-Epos mit zig Gastmusikern aufnehmen, sind noch immer genug Kosten da… Spritgeld, Proberaum, Instrumente, Musiksoftware, Zeit, Lauras Liebäuglen mit einem richtig guten Livemikro… etc. pp. Das alles haben wir nicht so locker sitzen. Und man muss sich mal klar machen, was wir alles verschenken… 1 Album, 1 EP, 4 Videos, ein inoffizielles Video und 2 Trailer.
Wir wollen nicht verheimlichen, dass, dieser Tatsache zum Trotz, der Spendenbutton bisher nicht so wirklich genutzt wurde… und damit die Spendengala mal so langsam in Gang kommt, wird es so etwas wie eine virtuelle Gala geben.
Der Deal: Wenn wir 100€ zusammen haben, kommt das Video online. Vorher nicht.
Für die edlen Spender gibt’s dann aber auch ne klasse Belohnung. Die Namen all derer, die 5€ und mehr gespendet haben, werden im Video eingeblendet. Sonderkonditionen gibt es ab 50€ Spende, da gibt es das Video auf handsignierter Special Edition von “I’ll send a postcard…” plus einem bislang unveröffentlichtem Bonustrack. Auch gerne persönlich überreicht, wenn Ihr, naja, sagen wir mal, euch noch im Umkreis von etwa 100km um die Epizentren Aachen und Bonn herum befindet!
Es ist ein Experiment… und wir sind ziemlich gespannt, ob es funktioniert.
Wir sagen jetzt schon mal im Voraus vielen Dank an alle diejenigen, die uns auf diese Art und Weise in unserem kreativen Schaffen unterstützen und uns damit zeigen, dass unsere Musik ihnen etwas wert ist.
… die aufregende setlist steht (vorne akustik, hinten elektro)
…die Klamottenfrage geklärt ist (demnächst mehr!)
…das neue Keyboard blinkt (cooles Silber!)
…die Fan T-shirts gebügelt sind (Knitter-Look ist out!)
…
…?
…achso, die Frage!!
Liebe Hörer, Möger, Verfolger, Liebhaber und Angucker unseren klingenden & audiovisuellen Daten, unserer silbernen Scheibchen, schwarzen bedruckten Stöffchen und auch vielleicht unserer Personen selbst!
Als wir letzten Samstag mit meinem vollbepackten kardinalroten Polo (inklusive Stephs neuem E-Piano mit tatsächlich 88 halbgewichteten Tasten!) nach Wiesbaden fuhren, sah es erst einmal so gar nicht nach einem großartigen Abend aus. Noch geschafft von der – wenn auch gut gelaufenen – Probe am Vortag und vom Rumgeschleppe schwererer Gerätschaften bemerkte ich bald, dass sich da etwas in meinem Hals nicht soooo sängerisch anfühlte – nur 50km von Bonn weg war ich auf einen Schlag so richtig erkältet! Salbeibonbons von der Tanke und Zusatzzitronenscheibchen im Serways – Restaurant nebst Tee halfen da etwas…immerhin! Beschwingt durch Moloko-remixe im scheppernden Autoradio kamen wir dann schließlich Punkt 17h an der Kreativfabrik neben einem schönen Jugendstilstürmchen in der hessischen Landeshauptstadt zum Stehen. Fabrik war noch zu. Bei Kaffee und heißer Milch mit Honig im gegenüberliegenden Cafe musterten wir die irgendwie alle nach Musiker aussehenden Gäste, die draußen in der Sonne saßen – und spekulierten, ob da nicht schon Pornophonique oder RapSolut unters Volk gemischt sitzen könnte…dem war aber nicht so, RapSolut lernten wir etwa 30 min. später kennen – 2 junge Männer Anfang 20 mit größtem Fan und Videomenschen als Anhang – tjaha, wir müssen noch lernen, uns nicht so schnell so alt zu fühlen…! Weitere Musiker gingen nun bereits in dem bunten Gebäude ein und aus – denn die Funktion der Adresse ist dieselbe wie die unserer heißgeliebten Klangstation …so erfuhren wir von 2 Rockern, dass der sound “da unten” wohl nicht so pralle sein würde, bzw. doch, nämlich ordentlich zurückprallen würde von den Betonwänden…da wussten wir schonmal bescheid, bedankten uns artig, und dann kamen auch schon ein paar bekannte Gesichter auf uns zu: Boris, der mit Veranstalter, der schöne cc-CDs im Gepäck hatte, die er wirklich superkreativ gestaltet hatte: alte Floppy-Disketten bei ebay aufgekauft, aufgeschnitten und als CD-Hülle verwendet – sehr hübsch!
Eric, der Hausmeister und an diesem Abend auch Teekocher für mich.
Christian Hufgard, Musikpirat und Veranstalter der Party, der uns auch (einige erinnern sich bestimmt) ein paar Wochen zuvor interviewt hatte, und dann noch Freddie, der Techniker.
Dann ging alles seinen üblichen Weg: reintragen, aufbauen, backstage einrichten, mit den anderen acts quatschen, schließlich soundcheck. Aufbauen war praktisch, da alle anderen acts kaum equipment oder eben sehr platzsparendes hatten:
(an dieser Stelle hab ich 10 min lang versucht, ein Foto vom soundcheckenden Theo hochzuladen, begnügen wir uns nun mit einem LINK)
So konnte diesmal alles auf der recht geräumigen Bühne bereits abgestellt und später nur noch zurechtgerückt werden…
Natürlich hab ich mich kurz vorm Auftritt ein wenig verbaselt, meine Acessoires nicht gefunden (Frauen!), die falschen Schuhe mit nach oben genommen, bin wie wild die 3 Stockwerke auf- und abgerast…aber dann saß endlich alles. Tief durchatmen, noch ein paar sopranöse Tönchen singen, die ich für keep breathing brauche, das sängerisch nach wie vor anspruchsvollste Stück -ja, und dann ging es ab…Stephan und Wolfgang betraten die Bühne…Applaus! Erspielte minimalistische Akkorde, und zwei Minuten später betrat ich die Bühne -wieder Applaus! Das Publikum war schonmal gut drauf…den meisten Spaß hatte ich mal wieder an 2Moron Island” und “Caroline’s in Love”, Inszenierung find ich einfach schön. Wer’s noch mag: für tu m’as dit, was wir nächsten Sa in Köln wieder spielen, hab ich mir auch schon was ausgedacht…:)…
Wir hatten auch ein bißchen was choreographiert und am Vormittag noch eingeübt – was den Sinn von “Take Cover” etwas deutlicher machte – inklusive genervten Wegschauens:
Meine Stimme versagte ein bisschen bei keep breathing, aber das schöne bei Popmusik ist ja, dass gerade kratzig und versagen manchmal passt und geiler klingt als völlig sauberes timbre…nur der Wohlfühlfaktor ist eben nicht so hoch beim erkältet sein. Aber ich hab mich durchgekämpft würde ich sagen. Mit Schwung. Stephan bearbeitete wie besessen seine neuen Tasten und legte eine gesanglich gelungene Take Cover-Version hin!
Die Performance-Idee zu dem Song war schon ganz lustig…aber wir haben auch gemerkt, wo noch unsere darstellerischen Schwächen liegen und da haben wir auch schon ausführlich drüber konferiert…! Ohne Nachlese kein Weiterkommen…
Fazit: Technisch ist man letztlich dem Menschen am Mischpult und den örtlichen Gegebenheiten ausgeliefert. Da bleibt man am besten ganz locker und regt sich nicht drüber auf.
Wir haben in diesem Zusammenhang übrigens noch was wichtiges gelernt: obwohl das ständig gemacht wir (auch von Profis!) soll man nicht während einem song mit Gesten zeigen, dass man sich nicht, zu wenig oder zu laut auf dem Monitor hört! Das gilt als no-go!
Aber, hey: Es war ein netter Abend, herzliche Gastgeber, die anderen Bands sehr cool, besonders Pornophonique waren echt der Hammer! Hier Felix am Gameboy – beeindruckende Performance! (Foto von Paddy)
Und es ist wieder an der Zeit, die Dankwortereihe fortzusetzen:
Danke…
…an meinen Papa fürs Filmen!
…an Eric für Tee, Rat und Tat!
…an Sven von darkerradio für’s Ausleihen seines Laptops und den live-stream-Versuch! – wie eine geschätzte Blogleserin schon anmerkte: “Botany Bay und live stream passen einfach nicht zusammen…”
…an Christian für die ganze Orga und dafür, dass er sich noch ein T-shirt von mir hat aufschwätzen lassen
…an Theo fürs Fotofieren und coole elektronische Klänge!
…an Paddy für coole Fotos (siehe auch letzter Blogeintrag!)
…an Katja für auch sehr coole Fotos!
…an liebe Alex, meine Schulfreundin, die ich seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen habe – du hast mir an dem Abend echt gutgetan!
…an Borries fürs Sachen tragen!
…an alle die da waren!
…an alle, die eine CD gekauft haben (und das waren so viele wie noch nie!)
…und last but not least an Alex und Marius von Fronthaus, die sich extra auf den weiten Weg gemacht haben, um uns live zu sehen, obwohl wir bereits nächsten Sa mit Ihnen zusammen in Köln spielen! Ihr seid GROSSARTIG!!
Im letzten link haben wir eine Libelle versteckt Sie wird in nächster Zeit unser Logo bleiben…aber dazu demnächst mehr!
So, das war’s erstmal!
…und wow: 11 Leute auf myspace haben ihr Kommen angekündigt. Ich würde sagen, das Interesse an Konzerten wächst stetig (z. Vgl. Aachen: 4 mal “maybe”!)
Martin und Boris checken coole freie sounds...
Boris kümmert sich um metallige Klänge...
...für ein stetig wachsendes Publikum!
Und dann gab's noch cc-Film. So cute!!!
See you @Kreativfabrik!
Morgen muss Laura erstmal Chordirigieren und schlaue musikwissenschaftliche Kurzansprachen halten.
Daumendrücken erwünscht!!!
…habe ich vorgefunden bei meinem Trip in die hessische Landeshauptstadt. Am Sa war cc-Party, wo botany bay natürlich nicht fehlen durfte- noch bevor ich auf die Idee kam, mir was zu wünschen, lief schon “Moonchild” im “liquid myrrh remix”!! Ein gutes Gefühl… unser bandname schien auch den Besuchern nicht völlig fremd zu sein, da immer wieder Gäste sehr auffällig auf mein T-shirt starrten und so wirkten, als wollten sie etwas fragen…
Die Musikauswahl trafen an dem Abend die beiden Veranstalter der Kreativfabrik, die als kulturelle Alternative mit Betonung der cc-Musik als Veranstaltungsraum erst vor einem halben Jahr aktiviert wurde. Erik und Boris erzählten, dass der Laden so langsam in Fahrt käme, vor allem aber durch das ehrenamtliche engagement vieler Anhänger des Ladens. Diese und auch viele Besucher der alternativen Veranstaltungen seien Anhänger des CCC – des Chaos-Computer-Clubs. Ich wurde dann auch gleich aufgeklärt, dass die Mitglieder des Clubs in den Kreisen als “Chaoten” bezeichnet werden. ( Ich muss etwas entsetzt auf mein Getränk geguckt haben, als Erik erklärte, dass er immer “ein paar Chaoten an die Theke stellen” würde!) Jaaa…und alle freuen sich schon sehr auf die free!music!contest!- Party nächsten Samstag!!
Am Tresen gibt es übrigens günstige und auch seltene Getränke – neben “gespritztem Äppler” (seeehr lecker & erfrischend!!) kann man Darmstädter Pilsener probieren (ich hoffe das stimmt jetzt, mit Bier kenn ich mich nicht so aus!) – zumindest sollen so regionale Anbieter unterstützt werden. Aber auch der MATE-TEE in Flaschen erfreut sich so langsam größerer Beliebtheit.
An dem Abend gab es neben cc-Mucke auch cc-Fotos und cc-Filme (Animationsfilme) – auch vom Feinsten!
Ach ja, und dann hab ich mir natürlich doch noch was gewünscht – natürlich unseren großen Hit “voices”!
Direkt nach unseren beiden Konzerten im Juli, wo wir erstmals dieses hübsche und irgendwie abgespacete Maskottchen im Schlepptau hatten, war es auch schon wieder verschwunden. Erst haben wir es gar nicht bemerkt. Aber dann fanden wir in einer Kiste zwischen Kabelzeugs und Steckerkrams zwei gebogene Metallbeinchen und ahnten es – Hätte Laura sie so gut festgehalten wie bei der Dragonfly-Session (s.u.), wäre das sicher nicht passiert – aber man hat ja noch einiges anderes zu tun nach einem Konzert und so haben wir das arme Ding einfach vergessen!
Nun, gut 2 Monate später, ist sie wieder aufgetaucht: Unsere Libelle hat im Jakobshof in Aachen im backstage-Bereich überlebt und oft an der Theke gesessen, wo sie sich einen lieblichen Rotwein nach dem anderen bestellt hat (vielleicht auch mal ein Kölsch!) – der Herz- und Wundschmerz lässt sich mit ordentlich Alkohol nun mal besser ertragen… Nächste Woche wird sie vom botany bay-mobil abgeholt, bekommt dann ihre 2 Beinchen zurück und eine wohlverdiente Entziehungskur…
Wir freuen uns.
Kommt alle, wenn Laura mit süßer Stimme ihren special cocktail zubereitet, Stephan die Tasten rockt und Wolfgang alles aus seinem weißen 6-Saiter herausholt… es lohnt sich!
Hey, wir sollten vielleicht auch hier noch ankündigen, dass wir Morgen Abend im MTC in Köln spielen! Wie kam es dazu? Diver, den wir bei Gelegenheit noch genauer vorstellen werden, hat uns einen Gig verschafft – zusammen mit der deutschen Rockband Eigensinn wagen wir uns auf die Bühne…also natürlich nicht gleichzeitig, davor…;) Es wird spannend, das sind so viele Premieren in einem:
Unser 1. Konzert in Köln!
Unser 1. Konzert mit Wolfgang an der Gitarre!
Unser 1. Konzert mit einer zweiten uns persönlich völlig unbekannten Band…
Unser 1. Konzert mit vorangegangenen genauen Überlegungen zur Kleidungswahl!
Unser 1. Konzert mit Merchandising – es gibt jetzt wunderbare botany bay – T-shirts zu kaufen!!
Drei songs werden absolut uraufgeführt!
Zwei songs sind noch absolut unveröffentlicht!
Boah!!!
Überlebt man das, soviele Premieren auf einmal?
Um das live mitzuerleben, bleibt mir nur, Euch zuzurufen:
Komme, wer kann!!!
Und: Drücke uns die Daumen, wer nicht kann…