Archive for the 'sessions' Category

Botany Bay never sleeps

Na, wer entdeckt unseren Proberaum? ;-)

Ein Suchbild, ca. 23.58h... wer unseren Proberaum findet, hat gewonnen... ;-)


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Stay here, stay with me…

Weia…!

Jaja, ich weiß, Blogpause undsoweiter undsofort. Ich kann trotzdem nicht anders als hier kurz was reinzuschreiben, ist quasi eine liebgewonnene Gewohnheit von mir.

Diese Woche haben wir einen unserer wenigen Gastmusiker für das neue Album aufgenommen. Tatsächlich sind es trotzdem ziemlich viele Gastmusiker, nämlich ein ganzer Chor… genauer gesagt der Chor von Kornelimünster, kurz Chornelimünster.

sklib-20090303-0007-2

Stephan checkt den Sound,
Laura und ihr Chor beäugen das Geschehen mißtrauisch…
(Man beachte die Botany-Bay-Schatten an der Wand!)

sklib-20090303-0010-2

Eine kurze bandinterne Lagebesprechung…

sklib-20090303-0014-2

Bass, wir brauchen Bass!
Aber zunächst muss der Tenor ran, den brauchen wir mindestens genau so.

Puh. Am Dienstag wurde mir ja schon klar, daß einen Chor aufzunehmen eine äußerst interessante und ungewöhnliche Erfahrung ist.

Aber jetzt, wo ich im Meisengarten sitze und das Ding abmische… that’s rocket science!!!

Die ganzen Stimmen dazu zu kriegen, dass man sie zusammen mit unseren Instrumenten auch noch hören kann… Voodoo…

Auch wenn’s noch ne Weile dauert und viel vor uns liegt, so kann ich eines schon mal sagen:
Ich werd auf dieses Album auf keinen Fall weniger stolz sein, als ich es auf “Grounded” immer noch bin.

Und falls dies irgendjemand vom Chor mitliest: Ihr wart ganz ganz große Klasse!
Und vielen Dank an Andreas fürs Fotofieren und Filmen.

Zurück zum Mischer…

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Heute, so ca. gegen halb fünf…

Laura: “Gummibärchen sind übrigens gut für die Stimme. Deshalb hab ich die auch mitgenommen”

Stephan: “Dann gib mir einfach die Packung und ich sing’ das Ding”

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Back to music…

Nur weil das neue Album jetzt so gut wie fertig ist, machen wir’s uns natürlich noch lange nicht bequem.

Will sagen: Es geht weiter. Beispielsweise dieses Wochenende, wo sich Laura und zum ersten Mal Jette (an der Geige… womit sich die Anzahl der Gastmusiker auf eine stattliche 8 erhöht hat…) bei mir eingefunden haben. Um “Grounded” (mal wieder) den letzten Schliff zu geben, und um was Neues aufzunehmen (bin ich gut im Dinge-spannend-machen?)

Dabei sind wir auch dem Thema Premiere einen großen Schritt näher gekommen. Botany Bay live werden auf jeden Fall Laura, Jeff Roberts und meine Wenigkeit sein. Plus vielleicht Überraschungsgast ;-) Stattfinden wird die Premiere definitiv im September. Einen genauen Wunschtermin haben wir zwar schon, aber ich werd ihn erst hier veröffentlichen, wenn er auch felsenfest und absolut brutal obersicher ist.

Leider sind meine Fotografen noch nicht so weit mit der Covergestaltung (hallo, Fotografen, liest das jemand mit? Steph wird uuuuungeduuuuldiiiiiig…), und Laura möchte am liebsten nochmal alles neu singen… was ich ihr hoffentlich wieder austreiben kann ;-)

Alte alte Bekannte…

…und neue alte Bekannte…

Ich muss praktisch nichts mehr selbst machen…
äußerst angenehm, das.

Jette und meine Wenigkeit. Wir sehen mich hier bei der
anspruchsvollen Tätigkeit des Einzählens. Diese beginnt meistens
mit der Eins, oder manchmal auch mit der Drei, wenn wir
avantgardistisch drauf sind.

Hier darf jeder mal fiedeln. Ausser mir,
der ich ja bekanntermassen nicht mal weiss,
wie man eine Geige in die Hand nimmt…

So, das war erstmal ein Überblick über die Session… was wir da getan haben, das kommt in den nächsten Tagen auf das geschätzte Publikum zu. Eines kann ich schonmal verraten: Es war durchaus schweißtreibend…

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Endlich Ferien, endlich Zeit…

…zum Fotos von Karte in Computer Laden (voilà)
…zum Musik Ausdenken, Weiterdenken und richtig Anhören
…zum Nachdenken
…zum Stadt und Umgebung mal mit offenen Augen Ansehen
…zum irgendwohin Fahren und freuen
…zum Verreisen und noch mehr sehen und freuen
…zum Singen
…zum gesungenes Aufnehmen
…zum falsch gesungenes Korrigieren
…zum Blogbeiträge Schreiben (voici)
…zum Überlegen, was man noch so alles machen könnte…
…zum Beispiel Aufräumen und Putzen

…hrgs…

in kleinen Dosen zumindest.

Hier also die Fotos, die ich bei der Session geschossen habe- auch hier ein schwer arbeitender aber nicht singender Stephan. Außerdem sieht man ein bißchen, warum bei den Aufnahmen in Stephans Wohnung künftig nicht mehr so verschwenderisch mit den reverb-effekten umgegangen werden muss…

Außerdem habe ich dokumentiert, wie spartanisch man den leckeren Rhabarberfladen aus Aachen aus der Nobelbäckerei Nobis verspeisen kan- mangels Tisch…

Jetzt reise ich erstmal an der holländischen Grenze entlang nach Norden, wo Morgen ein großer doppelter 30ster Geburtstag steigt…und hoffe auf das große musikalische Showdown nach meiner Österreichreise im Juli!!!

Bis dann,
Eure Laura

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Die chorale Phase…

Gestern also begab es sich, daß Laura und ich uns damit beschäftigten, “Grounded” den letzten Schliff zu verpassen. Ziel unserer Bemühungen war “Miss You”, das letzte Stück auf dem Album.

“Miss You”, so muss man wissen, ist das einzige Stück, auf dem ich die Lead Vocals übernehme (wenn auch durch einen Gitarrenverstärker gejagt, damit ein wenig “Aqualung”-Feeling aufkommt… wenn überhaupt einer der Leser alt genug ist um zu wissen was ich meine).

Und außerdem gibt es auf “Miss You” noch einen Chor (damals auf dem Dilsberg aufgenommen), bestehend aus dreimal Stephan Kleinert und später dann nochmal zusätzlich dreimal Stephan Kleinert, und zwar beides sowas von schief, dass ich’s schön weit in den Hintergrund gemischt habe, damit es nicht allzusehr auffällt.

Derartiges konnte Lauras chorleiterischer Ehrgeiz natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und der Gedanke kam auf, ob ein gemischter Chor aus dreimal Stephan Kleinert und dreimal Laura Dietrich, diesmal richtig durchdacht, nicht das wäre, was man eigentlich haben möchte.

Laura bei ihren heldenhaften Bemühungen,
dem “Miss You”-Chor so etwas wie Struktur zu verleihen ;-)

Und so beschlossen wir also, die Gesangsspuren neu aufzunehmen, dieses Mal mit vertauschten Rollen: Laura produziert und ich stehe am Mikro und frage mich die ganze Zeit, ob das was ich mache wohl das Richtige ist. Leider gibt’s mangels Fotografen keine Bilder davon, wie ich herumdirigiert werde… das Ergebnis kann sich auf jeden Fall hören lassen, ich möchte sogar mal behaupten, der Schluss haut einen total weg. Not with a whimper but a bang. “Miss You” ist eh eines der wichtigsten Stücke auf der ganzen Platte, und es ist nochmal viel besser geworden.

Das Booklet macht Fortschritte, aber nur zögerliche. Von zwei der fünf angschriebenen Fotografen hab ich inzwischen atemberaubendes Material gekriegt, es fehlt aber immer noch einiges.

Kreative Pause am Rhein…
flache Steine sind in Bad Godesberg eine kostbare Seltenheit…

Die Premiere wird Ende August / Anfang September in Heidelberg stattfinden. Sowie ich näheres weiß, werd ich es hier verlauten lassen. Nur soviel: Wir werden einen Teil des Albums live spielen, es wird ziemlich multimedial werden, und ich hoffe, wir werden dem Publikum ein Erlebnis bieten, das es nie wieder vergessen wird.

Bis dahin wird es garantiert noch die eine oder andere Überraschung geben, es lohnt sich also weiterhin, hier vorbeizuschauen…

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alles in Arbeit…

Jetzt melde ich mich doch mal wieder…während Stephan beruflich heute in NRW weilt, habe ich mich hingegen krank schreiben lassen und schlucke wieder brav Antibiotika. Trotz meiner angeschlagenen Gesundheit haben wir dieses Wochenende doch noch was hinbekommen. Unterbrochen wurde die Arbeit nur von
- Karnevalsliedern, die ich in Köln gelernt habe und die Stephan gar nicht gefallen(…warum nur?)
- häufigem Naseputzen
- kleinen Pannen wie a) Mikro umschmeißen während ich beim hingebungsvoll Hineinsingen gefilmt werde (sehr lustig)
b) feststellen, dass zur nicht nur filmischen Nutzung des Mikros das richtige Kabel fehlt…
Immerhin haben wir aus einem Solostück einfach mal ein Duett gezaubert…
Mehr verrate ich einfach noch mal nicht, weil ich nicht weiß, was der Chef schon durchsickern lassen will, und was noch unter das top secret Siegel fällt…
Special thanks to Bettina und Steffi, die nacheinander mit Rat und Tat dabei waren!
HATSCHI! Alaaf und Helau un genießt das schöne Wetter draußen!
PS.: Ich mag die Karnevalslieder eigentlich auch nicht. Aber irgendwie traurig, dass Morgen schon wieder Aschermittwoch ist…
Eure Laura
PPS: Wer gerade sowieso albern drauf ist, kann sich sehr amüsieren mit www.kissthisguy.com (besonders mit dem Song von Chumbawamba o.s.ä.- sehr witzig!!)

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Herzlichen Glückwunsch…

…zum Geburtstag, liebe Laura!

Es begab sich, vor sieben Jahren, dass in Karlsruhe folgendes Demo aufgenommen wurde:

Recorded at The Workshop, Karlsruhe, May 2000
Produced by Stephan Kleinert
Lyrics by Bettina Böhme; Music by Stephan Kleinert
Photography by emdot

Bettina, die damals den Text geschrieben hat, erinnert sich:


“Die Geschichte zu dem Lied ist die folgende: Stephan hat im Jahre 1998 ein
Klavierstück geschrieben, das ihm sehr nach dem nächsten
Bond-Film-Titelstück klang. Prompt bekam ich den Auftrag einen Text dazu zu
schreiben, der auch ruhig schmalzig und schlecht sein durfte, wie ich
vorwarnend betonen möchte. Da ich gerade mit meiner Freundin Nicole nach
Italien fahren wollte (absolut genialer Urlaub, obwohl wir aufgrund von
Problemen mit der Bankkarte kaum Geld hatten, aber das interessiert hier
wohl nur am Rande), wurde das Stück auf Kassette aufgenommen (jawohl, das
Wort “MP3-Player” gehörte damals nicht zu meinem Wortschatz). Kommentar
Stephans:”Die Fehler darfst Du behalten.”

Nicole und ich waren einigermaßen Bond-Fans (was aber weniger mit James Bond
zu tun hatte, als vielmehr mit einer Person mit gleichen Initialen, aber
darüber sei der Mantel des Schweigens gedeckt), weswegen es uns mit der
Unterstützung von etwas italienischem Rotwein (aus dem Tetrapack, zum
Hintergrund s.o.) leicht gelang etwas Angemessenes zu produzieren.

Es war der erste Liedtext, den ich für Stephan schrieb, und ich konnte es
noch nicht ahnen, aber wie alle zukünftigen Liedtexte war er verdammt dazu,
zunächst in der Schublade zu vergammeln, denn: “Wer soll das singen?”

Erst im Jahr 2000 klärte sich diese Frage: Laura natürlich! Ich kann mich
rühmen zumindest in zweifacher Hinsicht bleibenden Einfluss auf Stephans
Leben gehabt zu haben: Ich habe ihm Laura vorgestellt und ich habe das Wort
“schnödisieren” seinem Wortschatz hinzugefügt. Es sei dahingestellt, ob
diese zwei Dinge von vergleichbarer Wichtigkeit waren.

Jedenfalls kam Laura nach Karlsruhe und in einer denkwürdigen Session, bei
der Laura absolut überzeugen konnte, wurden “Fly” und “Not A Man At All”
aufgenommen. (Bei dieser Gelegenheit möchte ich Stolle daran erinnern, dass
er ein Album mit lolitahaftem Gesang mit mir aufnehmen wollte. Es dürfte
kein Problem darstellen, dass mittlerweile fast 7 Jahre vergangen sind, denn
ich weiß noch ebensowenig wie damals “wo’s im Leben langgeht.”)

Das waren die strahlenden Anfänge der jetzigen Botany-Bay-Besetzung, und
auch wenn das Konzept des “Bond-Films mit Stadt in den Wolken” keinen so
recht überzeugen wollte, ist “Fly” ein gelungenes Zeugnis davon, dass bei
der Zusammenarbeit zwischen Laura und Stephan von Anfang an einiges bei
rumkam.

Soviel dazu von mir (Bettina) und Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an
Laura!”

Dem möchte ich mich hiermit anschliessen. Und auf weitere gute Zusammenarbeit!

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Meet the crew…

Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob wir das mit den Gruppenfotos nun wirklich so machen oder ganz anders, aber hier ist auf jeden Fall schon mal ein Entwurf für die Mittelseite des CD-Booklets… drei Jahre lang diverse Sessions und diverse Leute, die allesamt diese CD möglich gemacht haben werden (ja, das hab ich extra für die Sprachwissenschaftler unter uns geschrieben)…

(Die Fotos stammen von Steffi, Anna und meiner Wenigkeit…)

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In Bristol regnet es…

So, zunächst mal:

Nachdem wir für “Your People” so derart schön viel Flak gekriegt haben, hier jetzt also die alternative Version, mit Rhytmus und nicht so zaghaft. Ach ja, auf Kritiken zu hören kann manchmal auch Spaß machen.

Obwohl ich jetzt eigentlich mehr oder weniger die ganze Woche mit der Super-Erkältung auf der Schnauze gelegen bin, haben Laura und ich gestern doch so einiges hingekriegt. Diesen seltsamen Remix beispielsweise. Oder auch “Bicycle”, welches ich jetzt erstmal noch für mich behalten werde. Bin mir noch nicht ganz sicher, ob “Bicycle” oder “Feel” die nächste und letzte Single auf GarageBand werden soll… mal sehen.

Auf jeden Fall freut es mich berichten zu können, daß das Album ganz langsam und allmählich fertig wird. Zwei Songs müssen noch gesungen werden, die Reihenfolge steht auch fest, und wenn nix unvorhergesehenes dazwischen kommt, dann wird auch kein neues Material mehr dazu kommen.

Und so sieht es aus:

Botany Bay – Grounded

  • Kismet
  • The Crow Song
  • Travel*
  • Love Is
  • Super Hero Time
  • Forever Here (1)*
  • Bicycle
  • Your People
  • Little Princess
  • Onward*
  • Moon Child
  • Forever Here (2)*
  • Two Little Kittens Can’t Help It
  • Feel
  • (Time keeps) moving on*
  • Her Name
  • Breathless
  • Miss You

wobei die Tracks mit den *Sternchen Instrumentals kennzeichnen. Ganz schön wenig Zeug für über drei Jahre Produktionszeit. Es ist aber auch viel rausgeflogen weil es nicht mehr passt oder nicht zu machen war oder warum auch immer.

Das Licht am Ende des Tunnels rückt also näher und näher. Ganz vorsichtige Prognose: Frühes 2007.
Es gibt schon noch einiges zu tun, bis es soweit ist.

Und jetzt noch extra für Laura das Foto von dem sie befürchtete, daß ich es machen würde: MegaÜberMikro und Popschutz im Vordergrund, im Hintergrund ganz unscharf die Laura höchstpersönlich…


Nee, im Ernst, so böse bin ich nicht…


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