In Bristol regnet es…

So, zunächst mal:

Nachdem wir für “Your People” so derart schön viel Flak gekriegt haben, hier jetzt also die alternative Version, mit Rhytmus und nicht so zaghaft. Ach ja, auf Kritiken zu hören kann manchmal auch Spaß machen.

Obwohl ich jetzt eigentlich mehr oder weniger die ganze Woche mit der Super-Erkältung auf der Schnauze gelegen bin, haben Laura und ich gestern doch so einiges hingekriegt. Diesen seltsamen Remix beispielsweise. Oder auch “Bicycle”, welches ich jetzt erstmal noch für mich behalten werde. Bin mir noch nicht ganz sicher, ob “Bicycle” oder “Feel” die nächste und letzte Single auf GarageBand werden soll… mal sehen.

Auf jeden Fall freut es mich berichten zu können, daß das Album ganz langsam und allmählich fertig wird. Zwei Songs müssen noch gesungen werden, die Reihenfolge steht auch fest, und wenn nix unvorhergesehenes dazwischen kommt, dann wird auch kein neues Material mehr dazu kommen.

Und so sieht es aus:

Botany Bay – Grounded

  • Kismet
  • The Crow Song
  • Travel*
  • Love Is
  • Super Hero Time
  • Forever Here (1)*
  • Bicycle
  • Your People
  • Little Princess
  • Onward*
  • Moon Child
  • Forever Here (2)*
  • Two Little Kittens Can’t Help It
  • Feel
  • (Time keeps) moving on*
  • Her Name
  • Breathless
  • Miss You

wobei die Tracks mit den *Sternchen Instrumentals kennzeichnen. Ganz schön wenig Zeug für über drei Jahre Produktionszeit. Es ist aber auch viel rausgeflogen weil es nicht mehr passt oder nicht zu machen war oder warum auch immer.

Das Licht am Ende des Tunnels rückt also näher und näher. Ganz vorsichtige Prognose: Frühes 2007.
Es gibt schon noch einiges zu tun, bis es soweit ist.

Und jetzt noch extra für Laura das Foto von dem sie befürchtete, daß ich es machen würde: MegaÜberMikro und Popschutz im Vordergrund, im Hintergrund ganz unscharf die Laura höchstpersönlich…


Nee, im Ernst, so böse bin ich nicht…


The Bicycle Sessions

Recording this album is quite the ever-changing adventure… yesterday, we (Reinhard and me) had the honour of doing a recording session with Kota Miura, who plays the Ukulele. And if you’re wondering why I’m writing in English, it’s because Kota doesn’t speak German and he just might stumble upon this blog entry…

Anyway, Steffi took some wonderful photographs of yesterday’s session (some of which are surely going to end up in the album artwork), and… tataaaa… here’s a first selection:

Kota doing his thing.
The three guys from behind the cellar door
Reinhard, on the other hand, doing his thing
Reinhard getting busy transcribing my amazingly simple chord progressions
(he’s going to get his co-producer’s credit for doing that!)
Lots of beer involved in the recording process…

So… other news: Moving On today reached #45 of 218 in the “Experimental Rock” charts on GarageBand and a whopping 4.5 stars. Not that I really care about stars or chart positions, but I’m amazed nevertheless…

Yet one more sad song but I’ll make it loud

Heute nochmal eine letzte Wohn-/Schlafzimmersession. Eine letzte, weil wir zur nächsten hoffentlich wieder in einem vernünftig ausgerüsteten Studio sein werden. Aber trotzdem hat es was. Es bringt einen beispielsweise dazu, solch abenteuerliche Konstruktionen zu ersinnen:

Das Strumpf-o-phon, bestehend aus einem Nylonstrumpf (thanks to Anna), einer Paketbandrolle, einem Mikrophon und einem guten alten Knoten… welcher dafür sorgen wird, dass wir das Ding nie wieder auseinanderkriegen und Anna jede Menge fiese Fotos von mir ins Netz stellt.

Insgesamt vier Songs haben wir jetzt in zwei Tagen fertiggestellt: “Feel”, “Your People”, “Two Little Kittens” und das hier schon ewig in der Gegend herumgammelnde “Moon Child”, welches ich gerade eben von 7 Minuten 14 Sekunden auf ganze 5 Minuten und 50 Sekunden gekürzt habe. Genug Stoff für eine Maxi-Version, wenn die irgendwann mal jemand haben will. Gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, wie wenig die Sache in letzter Zeit vorangegangen ist. Diese Internet-Geschichte ist im Endeffekt doch blöd. Es kommt viel besser, die Leute persönlich und von Angesicht zu Angesicht in den Wahnsinn zu treiben.

Laura führt meine Mitbewohnerin in die Freuden der Studiotechnik (in diesem Fall: Ein Kopfhörer der beinahe genau so alt ist wie ich) ein. Und: Ja, Anna, das ist die Rache für das hier :-P

Oh nein, es schwankt, es fällt…

Wobei man sieht, dass man auf einer Botany-Bay-Aufnahmesession trotz der brachial-düsteren Musik und der pathologisch-suizidalen Texte (Lauras Titelvorschlag: “Songs too sad to sing”, wobei ich immer noch für “Dark Side Of The Moon” bin) eine Menge Spaß haben kann.
Später am Tag kamen dann sogar noch ein paar Leute (sprich: Ole, Bettina, Rüdiger und Steffi) vorbei, um die Session angemessen ausklingen zu lassen, respektive lecker Gulasch zu futtern…

Lecker Gulasch machen

Lecker Gulasch essen

Je später der Abend, desto wilder die Gäste.

Bleibt zu sagen, es waren produktive, lustige und insgesamt einfach schöne zwei Tage, und ich bin mehr denn je überzeugt, daß das Album das beste wird, was ich bisher produziert habe. Muss es ja wohl auch, wenn es an fünf verschiedenen Orten über zwei Jahre hinweg aufgenommen wurde…

(“Your People” haben wir übrigens heute nochmal neu, weil mit Strumpf und überhaupt, aufgenommen. Das heißt, die im vorigen Posting verlinkte Version wird hiermit obsolet. Nur hab ich die neue noch nicht fertig abgemischt und [für Ole] gebounced, und deshalb lass ich’s jetzt erstmal so…)

Uah, schon wieder 2:10h, wo ist eigentlich die Zeit hin? Ich glaub, ich mische morgen weiter.

Your People

Was ich bei meiner Litanei gestern ganz vergessen hatte war, daß Laura und ich uns vorgenommen hatten, heute fleißig zu sein. Und tatsächlich, Laura und ich waren heute fleißig und haben nicht nur eines sondern gleich zwei neue Lieder fertig gekriegt, nämlich “Your People” und “Feel”.

Die Sängerin beim Geradeausnahmsweisemalnichtsingen

Der Produzent beim Produzieren

Jener von mir heißgeliebten Minderheit an Menschen, die auf diesen Seiten nicht nach Diamantwasser suchen, möchte ich auch zumindest teilweise die Ergebnisse unserer Arbeit heute nicht vorenthalten.

Eines der Ergebnisse ist “Your People”… eine Hymne an alle momentan coolen Leute… oder vielmehr ein Lied über jene Menschen, die sich über die momentan coolen Leute definieren. Die Idee kommt ursprünglich von Alex Henn (der den “Crow Song” gesungen hat), aber im Endeffekt habe ich den Text geschrieben. Ein erster Rohmix des Liedes ist über diesen Link zu hören. Die Endversion wird vermutlich noch ein wenig sauberer klingen, und ob ich es im Endeffekt ganz so Pink-Floyd-mäßig will ist mir auch noch nicht ganz klar.

Your People

Outside it’s dark and rainy
In here it’s nice and warm
So take a sip hot chocolate
And make yourself at home
Listen to their stories
Listen how they brag
Everything is cool here
Close your eyes, lean back
You can have a brand new start
Cause you have found the place
Where your people are

Now go ahead and talk to them
Tell them of your life
They really seem concerned
As they look you in the eye
Tell them of your problems
Tell them of your fears
Tell them all they need to know
As they dry your pretty tears
Now you may cry deep from your heart
Cause you are at the place
Where your people are

Now you got it all
You even got some more
You even got too much of it
So you leave and slam the door
You run out in the night
You run around in town
Looking for a real friend
But nobody’s around
And so you walk back to the start
Looking for another place
Where your people are